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regenbogensäulen rückenstart
2. Outgames Kopenhagen 2009

Zum zweiten Mal fanden die World Outgames statt, diesmal in Kopenhagen, und die Regenbogenforellen waren wieder dabei!
Zu acht holten wir acht einzelne und eine Staffelmedaille.

Als Neuheit in der Vereinsgeschichte gab es diesmal eine Dopingkontrolle: Carola wurde nach den 1500m Freistil direkt vom Beckerand zur Kontrolle geführt, bisher gab es kein positives Ergebnis, die Goldmedaille wurde ehrlich erschwommen!

Neben den mehr als 5500 TeilnehmerInnen in über 30 Sportarten gab es in Kopenhagen noch jede Menge Menschen, die das große Angebot, unter anderm Tangofestival und Chöretreffen, und die sechs "OutCities" mit kostenlosem Outdoor-Kulturangebot sehr zu schätzen wussten.

Ganz nach dem Motto der VeranstalterInnen: Serious sport, serious culture and totally serious fun!

Ergebnisse

medaillen

stand motzstraßenfest 17. Lesbisch-schwules Stadtfest 2009

Das 17. Lesbisch-schwule Stadtfest war in jeder Hinsicht ein großer Erfolg. Zusammen mit Querschlag, Seitenwechsel und Team Berlin konnten wir einen so tollen, informativen Stand auf die Beine stellen, dass wir dafür nicht nur den 3. Platz bei der Prämierung der kreativsten, nicht-kommerziellen Präsentationen gewonnen haben, sondern auch Herrn Thierse in einer kleinen Diskussionsrunde von unseren Anliegen überzeugen konnten.

Nochmals große Anerkennung an all die HelferInnen, ohne deren Engagement dies nicht möglich gewesen wäre. Denn an beiden Tagen war immer was los, die 15 Meter lange Unterschriftenrolle am Ende prall gefüllt und der Empfang am Sonntagnachmittag endete in einem fulminanten Sektrausch.
Zuletzt ist es Euch mit Eurem Besuch zu verdanken, dass das Motzstraßenfest so fabelhaft war. Danke für Euer Kommen und bis zum nächsten Jahr…


Eurogames Barcelona 2008

„Come south! Play with us!“ hieß das Motto der diesjährigen Eurogames, die erstmals in einem südeuropäischen Land ausgetragen wurden.
Mit 14 Regenbogenforellen ist unser Team in die katalanische Hauptstadt Barcelona gereist, um dort bei brütender Hitze ins Olympia-Becken von 1992 einzutauchen...
Unsere Frauen konnten dabei mit 4x Gold (je 2x Gabi und Mareike!), 2x Silber und 6x Bronze insgesamt 12 Medaillen sammeln. Herzlichen Glückwunsch!
Die Jungs sind zwar ohne Edelmetall heimgekehrt, konnten aber durch gute Leistungen überzeugen (z.B. Ralf über 50m F in 29,23 !! 4x50m Lagen-Staffel in Vereinsbestzeit!!)

Was bleibt? Barcelona ist super schön, super heiß, super laut....und super viel Spaß hat’s natürlich mal wieder gemacht!

Ergebnisse
schwimmbad
team berlin
mehr Bilder von der Eröffnung der Eurogames
butterfly
mehr Bilder vom Schwimmen



Freiwassersaison 2008

Wachsender Beliebtheit erfreuen sich Aktivitäten, die nicht in der Schwimmhalle sondern im Freien stattfinden. Neben einigen Einzelkämpferinnen bei Volkstri, Berlin Man und Sundschwimmen waren wir zu zweit beim Potsdamer Inselschwimmen und immerhin zu fünft beim Müggelseeschwimmen. Die nächste Saison kann kommen!



vor dem start

    
Ergebnisse
 



alle wieder da


 




16. lesbisch-schwules Stadtfest Berlin 2008


Die Einladung zum Sektempfang der Regenbogenforellen am Samstag, den 21.06.08 führte zum fröhlichen Treffen in der Sportwelt. Im Pavillion, den sich die Forellen mit Pink Ballroom und team berlin teilten, kam es zwischen 16.00 und 19.00 Uhr zum äußerst stimmungsvollen Anstoßen mit der Hausmarke von busy bee (Cateringunternehmen), Schokoküsse naschen, Erdbeeren schlemmen und der ständigen Frage “Ist noch was von dem leckeren Sekt da?” Es wurden in Vorbereitung auf die Eurogames in Barcelona T-Shirts abgeholt, Flugdaten ausgetauscht und traurige Nicht-Mit-Fahrende getröstet.
 



vor dem trubel

ja

 

Das Stadtfest diente in diesem Jahr aufgrund unserer Mitgliederbeschränkung ausschließlich der fröhlichen Zusammenkunft und der Verteilung des Postkartenflyers für unser Forellenschwimmfest 2009. Der Flyer sorgte für die eine oder andere lustige Begebenheit. So gab es die Nachfrage einer Besucherin, ob wir ein Angelverein wären oder ein Gast aus Übersee ließ sich aber ganz genau erklären, was die Wörter Regenbogenforellen und Forellenschwimmfest bedeuten. Er will auf jeden Fall nächstes Jahr mit einer ganzen Gruppe seiner Freunde anreisen und teilnehmen. Ob er schwimmen kann, hat er allerdings nicht erzählt. Es hat mal wieder Spass gemacht und wir warten ab, was in diesem Jahr noch so alles gefeiert wird...

sekt  



empfang






Berliner Mastersmeisterschaften "Kurze Strecken" 2008

Mit einem starken Team von 14 Regenbogenforellen sind wir bei den diesjährigen Berliner Meisterschaften der Masters „Kurze Strecken“ angetreten. Abgesehen von den vielen guten persönlichen Leistungen sind dabei immerhin zwei Masterstitel sowie sechs 2. und vier 3. Plätze für die Regenbogenforellen herausgesprungen! Aber was viel wichtiger ist: Allen TeilnehmerInnen hat die Veranstaltung sehr viel Spaß gemacht und die hohe Beteiligung der Regenbogenforellen ist mehrfach lobend erwähnt worden! Berliner Masterstitelkämpfe? Nicht mehr ohne uns!



    

Ergebnisse
 



warten auf den nächsten start


 
Berlin Swim08

tafel     

Ergebnisse
 

Zum zweiten Mal startete ein größeres Grüppchen Regenbogenforellen bei dem von Vorspiel organisierten Wettkampf in der Schwimm- und Sprunghalle in der Landsberger Allee. 18 Forellen holten insgesamt 19 Medaillen, davon zwei goldene, sieben silberne und zehn aus Bronze. In der Aufregung ging zwar einiges schief (wo war die Frauen-Freistil-Staffel!) und es gab ein paar Disqualifikationen, aber Spaß hatten wir trotzdem alle und wir tun es bestimmt wieder!

staunend


 
Müggelseeschwimmen 2007

müggeln     Ergebnisse
 

Bei dem jährlich im August stattfindenen Müggelseeschwimmen konnten sich immerhin vier Forellen am Sonntag Morgen aufraffen, die 2,6 km vom Strandbad Müggelsee bis zum Seebad Friedrichshagen bei schönstem Sonnesnschein zu schwimmen. Beim nächsten Mal hoffen wir auf ein paar mehr!

sonne


 
Vienna Valentine Swim 2007

     Ergebnisse

 

Das queere Masters-Schwimmturnier der Kraulquappen Wien, das alle zwei Jahre ausgetragen wird, begeisterte die angereisten acht Forellen (Carola, Stefan, Gudrun, Wenzel, Anne, Kathrin, Mone und Barbara) rundum. Wir brachten deshalb gleich 13 Medaillen mit zurück. Nicht nur der Wettkampf war sehr gut organisiert, auch das Beiprogramm stimmte. Wir genossen u.a. die Stadtführung auf Sissis Spuren, den Abschiedsbrunch und vor allem das herzliche Umsorgt-Werden durch die OrganisatorInnen.

Endlich angekommen!

Nachdem ich mehrere Internetauftritte von diversen Schwimmvereinen studiert hatte, sprach mich die Seite der Regenbogenforellen am meisten an. Meinen ganzen Mut zusammennehmend, meldete ich mich zum Probetraining an, erhielt umgehend eine nette Antwort mit gleichzeitigem Angebot einer Erkennungsverabredung. Erkennungsmerkmal - ein blauer Pullbuoy. Im ersten Moment Panik, was ist ein Pullbuoy? Aber zum Glück half auch hier das Internet: "Es handelt sich um leichtes, schwimmendes Material, das zwischen die Oberschenkel geklemmt wird, dient zur Verbesserung der Schwimmtechnik und zum Kraftaufbau im Oberkörper". Sogar ein Bild war abgebildet. Nun konnte nichts mehr schief gehen. Und wirklich, am blauen Pullbuoy erkannte ich die erste Forelle, die mich auch gleich ein wenig unter ihre Fittiche nahm und mir den Einstieg sehr erleichterte. So wurde ich dann im Oktober 2006 Mitglied mit dem guten Gefühl, meinen Platz gefunden zu haben.

Im November feuerte ich unsere Forellen bei einem Wettkampf in der Landsberger Allee an, fand die Atmosphäre wunderschön, den Zusammenhalt, das gemeinsame Anfeuern und Mitfiebern. Ganz tief im Inneren wuchs wohl schon dort der Gedanke, "das schaffe ich auch". Als Ziel für das kommende Jahr nahm ich mir vor, einmal einen Wettkampf zu bestreiten.

Da kamen mir die Schwärmereien der wettkampferprobten Forellen gerade recht: Wien als Wettkampfeinstieg wäre wundervoll, tolle Stimmung, nette Menschen. Der Gedanke ließ mich nicht los. Schließlich war ich auch noch nie in Wien! Kurzerhand meldete ich mich zum Wettkampf an. Danach wurde mir erst bewusst, was ich getan hatte und hinzu kam noch: Ich muss alleine fliegen, niemand wird meine Hand halten, mir meine Flugpanik nehmen.
Wider Erwarten kam ich glücklich in Wien an. Nachmittags begab ich mich zur Wiener Staatsoper, um an einer Stadtführung, die der Veranstalter organisiert hatte, teilzunehmen. Dort traf ich dann auch die ersten Forellen und weitere Teilnehmer aus anderen Ländern. Jetzt war ich nicht mehr allein! In der Gruppe zogen wir zu Fuß durch die Wiener Innenstadt. Es war einfach bezaubernd! Markus, unser Stadtführer, erzählte mit viel Charme und Wiener Schmäh interessante Geschichten über seine Stadt, die Bauwerke, über Sissi und Kaiser Franz. Danach ließen wir uns im Cafe Savoy für den Wettkampf registrieren, erhielten Informationen für die nächsten Tage, trafen weitere WettkampfteilnehmerInnen.
Am nächsten Morgen war mir gar nicht mehr gut und ich fragte mich, warum ich mich zu solch einer Aktion hatte hinreißen lassen. Jedoch die Stimmung in der Schwimmhalle, das erste Fühlen des Wassers, unser freundschaftlicher Umgang miteinander, der Kontakt mit den anderen teilnehmenden Vereinen ließen meine krampfartigen Gefühle in den Hintergrund treten und freudige Erregung erfasste mich.
Und dann stand ich für meinen ersten Einzelstart - 50 m Freistil - auf dem Startblock, blass, zitternd bis in die kleinste Faser meines Körpers. Und ich schwor mir: Das machst du nie wieder! Dann ertönte das Startzeichen, ich sprang ins Wasser und kraulte wie eine Wilde. Kurz vor der Wende war ich mit solch einem Stil natürlich am Ende meiner Kraft, schaffte diese trotzdem irgendwie und dann hörte ich die Anfeuerungsrufe der anderen Forellen. Jetzt gab es nur noch einen Gedanken: Du darfst sie nicht enttäuschen. Und so mobilisierte ich alles, was ich noch aufzubieten hatte und … ich kam wirklich an, wurde nicht disqualifiziert, war nicht ertrunken. Den ganzen Tag über kämpften wir um Bestleistungen, feuerten uns gegenseitig an, motivierten uns, freuten uns miteinander, übereinander.

Die schönste Erfahrung war das Staffelschwimmen. Zusammen für ein gemeinsames Ziel zu kämpfen, machte mich unglaublich stark und sicher. Am Ende des Wettkampftages war ich absolut erschöpft, aber auch euphorisch und glücklich.

Der nächste Tag bedeutete schon Abschiednehmen von der zauberhaften Stadt Wien und netten Menschen und ich begab mich wiederum allein zum Flughaben. Und ich wollte meinen Augen nicht trauen. Meine Flugmaschine war noch kleiner als auf dem Hinflug. Aber nichts konnte mich jetzt wirklich mehr erschüttern. Ich hatte unglaubliche Glücksgefühle im Bauch, war stolz auf mich und fühlte eine große Dankbarkeit gegenüber den Forellen Barbara, Carola, Gudrun, Kathrin, Mone, Stefan und Wenzel dafür, einen Platz in ihrer Mitte gefunden zu haben.

 
1. Outgames in Montreal 2006

     Ergebnisse

Ganze fünf Forellen (3 Frauen, 2 Männer) traten den langen Weg über den Atlantik an, um in Montreal an den ersten Outgames teilzunehmen und den ureigensten Gründungszweck der Regenbogenforellen zu erfüllen: Mixed-Staffeln schwimmen während eines globalen schwul-lesbischen Großereignisses! Die Stimmung in der Stadt war geprägt von Freundlichkeit und Wärme.

Die Organisation war perfekt und das auf dem Olympiagelände gelegene Schwimmbad war ein gelungener Austragungsort. Täglich wurden Impressionen aller aktuellen Outgames-Ereignisse auf einer Großbildleinwand an unterschiedlichsten Orten der Stadt gezeigt und der Eine und die Andere wieder erkannt. Und Dank der Organisation von Team Berlin, fanden sich die Forellen eingebettet in einem großen, überall sichtbaren Städteteam wieder. Schweren Herzens hieß es dann viel zu schnell "Au revoir!" Mit wunderschönen Gold- (2x), Silber- (1x) und Bronzemedaillen (2x) im Gepäck ging es wieder gen Heimat. Bleibt uns nur zum Abschied: "Montreal - Je me souviens!"


 
             Bilder

Protokoll Ladies Swim Meet
Ladies Swim Meet Berlin 2006

Im Herbst 2006 organisierten die Regenbogenforellen in Berlin ein Schwimmfest für alle Weiblichkeiten. Wir haben Frauen aus ganz Europa eingeladen, mit uns zu schwimmen und zu feiern. Und viele kamen nach Berlin - zum Wettstreit im Wasser, zur gemeinsamen Party und dem Brunch. Eine Stadtführung durch die sonnige Hauptstadt rundete für die vielen Nicht-Berlinerinnen das Wochenende ab.

Unsere Sponsoren:

                                                                                          

B90/Grüne, LV Berlin      l.mag                                 Rechtsanwalt Michael Puhl        Fahrschule Weiberwirtschaft


 
25 Jahre SC Janus 2005

     Ergebnisse

Neben 13 Forellen gratulierten Sportlerinnen und Sportler aus ganz Europa dem SC Janus zu seinem Jubiläum.

Seit langem fragten wir uns, wie man denn Schwimmbewegungen beim Tanzen einbauen kann. Wenzel gab uns nun die Antwort! Nach dem gemeinsamen Brunch mit den anderen Gratulanten fuhren wir voll bepackt mit 29 Medaillen zurück in heimische Gefilde.


 
Eurogames 2005

       Ergebnisse   -   Bilder

Vom 16. bis 19. Juni fanden die X. Eurogames im wunderschönen sonnigen Utrecht in den Niederlanden statt. Die sieben angereisten Forellen erschwammen im 'De Kwakel' insgesamt elf Medaillen - eine Goldene, fünf Silberne und fünf Bronzene. Aber nicht nur sie wogen schwer im Gepäck, sondern auch die vielen neuen Eindrücke.

 
Der erste Wettkampf - Just Do It!   (Nebenschauplätze betrachtet von Frank)
Die Badelatschen, die ich nach langer Suche bei Karstadt am Herrmannplatz aus einem Karton unter dem Regal herauszog, haben mir auf Anhieb gefallen. Schlicht, formschön und bequem - keine Fakirnoppen und nicht das Design von diesen Billig-Dingern, die man in Neukölln bei Aldi an der Kasse findet, meist an den Füßen von braungebrannten und extrem ungeduldig aussehenden BMW-Fahrern, wenn sie nur mal rasch Grillkohle und Bier kaufen gehen. Doch, diese Badelatschen gefielen mir und ich war mir sicher für nur 20 Euro eine absolute Rarität erstanden zu haben.
Auf der Rolltreppe ertappte ich mich bei dem Gedanken, dass diese Badelatschen für eine auserwählte Spezies von Menschen gemacht wurden, die bereits seit Jahrzehnten unter einem Mangel an qualitativ hochwertigen Badelatschen litt. Ich war froh, sie noch kurz vor meiner Abreise nach Utrecht zu den Eurogames 2005 ergattert zu haben. Meine ersten Eurogames!
Nein, fragen Sie nicht nach der Farbe der Medaillen, diesbezüglich ging ich leer aus. Es gab einen anderen Schauplatz, an dem genau so erbittert und schließlich siegreich gekämpft wurde wie im Schwimmbecken. Stellen Sie sich vor, sie haben diese wundervollen schwarzen Badelatschen im Gepäck: geformt wie die Silhouette eines griechischen Zehnkämpfers, verarbeitet wie ein Rolls Royce, verziert mit diesem pfiffigen weißen Streifen über dem Riemen, der sich dem Fußrücken anschmiegt wie eine schnurrende Katze ihrem Fressnapf. Stellen Sie sich weiter vor, sie sind fest davon überzeugt, mit dem Kauf dieser Schlappen einen außergewöhnlich individuellen und ästhetischen Geschmack bewiesen zu haben.
Sie betreten die Wettkampfhalle, in der ungefähr 600 Schwimmbesessene anstehen, um ihre Rekorde zu brechen. Sie sehen die Herrschaar von Vereinsflaggen, Wimpeln und Handtüchern. Sie finden sogar noch einen Platz auf der Bank. Und dann? Sie sehen am Beckenrand ein Schlachtfeld von Badelatschen und entdecken auf Anhieb zwanzig Paare, die genauso aussehen, wie die in Ihrem eigenen Rucksack. Richtig vermutet, der Tag ist erstmal gelaufen. Aber nicht genug mit dem Ärger über die eigene Geschmacksinflation. Es hat kaum eine Stunde gedauert, bis ein fortwährender Ringtausch dieses Schlappenmodells einsetzte.
Zwischen den Schwimmläufen kam es zu amüsanten Schlagabtauschen: "Ähm, tschuldigung, kann es sein, dass Du auch die falsche Größe anhast? Ich vermisse Größe elf. Die standen vorhin da vorne." "Zeig´ mal. Nee, ich habe neuneinhalb, nicht zehn, frag´ mal den da." Einen Besitzanspruch schien es bei diesen Dingern fortan nicht mehr zu geben und wer einmal Größe elf zurück ergattert hatte, gab sie meist nicht mehr her. So musste ich mit Größe neun herumlaufen, was gar nicht so leicht war. Wahrscheinlich hat es recht merkwürdig ausgesehen, als ich am zweiten Wettkampftag trotz persönlicher Bestzeiten nur noch gesenkten Hauptes durch die Schwimmhalle stolperte, und alle paar Schritte ein paar Badelatschen hochhob, um sie von unten zu betrachten.
Ich vergaß den Ärger zuletzt, während ich unsere zweite Staffel fotografierte. Als ich wie wild am Beckenrand hin- und herstrauchelte und immer genau dann abdrückte, wenn meine Schwimmgenossen und -genossinnen durch das Bild gesprungen oder unter diesem abgetaucht waren, rutschte ich beim Rückwartsstolpern plötzlich aus den Schrumpf-Nikies heraus und trat dabei einem jungen Mann aus England auf die Füße. Sorry. Und wie immer, wenn´s drauf ankommt, versagte das mühsam eingepaukte Schulenglisch. Ich kramte in meinen Erinnerungen an Good English Teil 1-5 herum, um ihm zu erklären, dass ich seit einem Tag mit zu kleinen Latschen herumlaufe und deswegen - äh - was hieß noch mal ungeschickt...? Er schaute mich höflich und fragend an, so dass ich zur Erklärung die Latschen aufhob und wild gestikulierend meine Sentenz zu wiederholen versuchte. Er grinste, zog seine Badelatschen aus, drückte sie mir in die Hand, nahm sich meine und siehe da - sie passten!

 
Trainingscamp in Lindow 2005

Im August nutzten einige Forellen die Möglichkeit, im Brandenburger Sportleistungszentrum zu trainieren. Inlineskaten, Laufeinheiten und Tai Chi rundeten das Wochenende ab. Mit der Videoanalyse des Technik- und Wendentrainings konnten die Forellen eine bleibende Erinnerung nach Berlin nehmen.

Erschöpft aber gut gewappet konnten wir somit die neue Saison begrüßen.


 
Berlin Swim Meet 2005

Am ersten Maiwochenende zeigten sich nicht nur Berlin, sondern auch die Regenbogenforellen von ihrer besten Seite. So zog es 16 Forellen und weitere Anfeuerwillige am Samstag in die Schwimm- und Sprunghalle in der Landsberger Allee. Wir konnten unsere Zeiten auf der 50m-Bahn testen oder gar verbessern. Insgesamt gewannen wir im heimischen Berlin 8 Gold-, 7 Silber- und 2 Bronzemedaillen. Für Wettkampfneulinge und -erprobte ein gelungener Nachmittag.

Ergebnisse


 
Vienna Valentine Tournament 2005

       Ergebnisse   -   Bilder

Im Februar 2005 machten sich sieben Forellen auf, in das schöne Wien. Dort fand zum ersten Mal in der österreichischen Geschichte ein lesbischschwules Schwimmturnier statt. Zurück kamen die vier Frauen und drei Männer mit vielen neuen Eindrücken, durchtanzten Schuhen und insgesamt 13 Medaillen im Gepäck - 7 Goldene, 5 Silberne und 1 Bronzene.


 
Die Regenbogenforellen sind 10!

Prost hieß es Anfang Dezember 2004 im irdischen Himmelreich im Berliner Friedrichshain. Viele Forellen kamen, um anzustoßen, genüsslich zu schlemmen, in Erinnerungen zu schwelgen oder auch neue Pläne zu schmieden.

Gar lustig wurde es am Abend. Auf die nächsten 10 Jahre!

Bilder


 

Fischstäbchen - Zum 10jährigen Vereinsjubiläum

                

Zehn Jahre ist das schon her! So gerne wären sie damals bei den Gay Games 94 gemeinsam geschwommen, die Sportlerinnen vom Seitenwechsel e. V. und die Sportler vom Vorspiel e. V. In einer schwullesbischen Staffel wollten sie den Fischstab von Schwimmerin zu Schwimmer reichen.

Doch die Offiziellen blieben hart: Nur Mitglieder desselben Vereins durften als Staffel antreten. Was blieb ihnen anderes übrig, als einen eigenen Schwimmverein für Lesben und Schwule zu gründen? Noch im November wurden die Regenbogenforellen ins Vereinsregister eingetragen. Nun schwimmen sie seit zehn Jahren im klaren Becklein mit anderen Homos und Heteros um die Wette. Ihre nächste Herausforderung? Das 16th X-Mas Tournament in Frankfurt am Main Ende November. Dafür trainieren die Forellen mehrmals die Woche in Schwimmhallen in Kreuzberg, Friedrichshain und Mitte. Alle, die im Verein schwimmen oder ihre Schwimmtechniken verbessern möchten, sind herzlich zu einem Probetraining eingeladen.

(aus: Siegessäule, November 2004)


 

16. Internationales schwul-lesbisches Weihnachtsturnier in Frankfurt am Main 2004

"irgendwie, irgendwo, irgendwann"... - Frankfurt am Main im November 2004. In einer diesmal kleineren Besetzung machten sich fünf Regenbogenforellen auf zum traditionellen Weihnachtsturnier des FVV. Wir erlebten ein sehr intensives, schönes Wochenende mit Schwimmerinnen und Schwimmern aus ganz Europa. Angefangen vom geselligen Beisammensein am Vorabend bzw. Nacht des Wettkampfes über die Party am Samstag und das "frühe" Brunch mit plattgetanzten Füßen kam der Schlaf eher zu kurz. Somit werden wir wohl erst das nächste Mal mit Bestzeiten aufwarten können. Oder einfach wieder viel Spaß haben. (Dank für das Wasser bei der Party!)
Ergebnisse   -  Bilder                Mit 3 Gold-, 5 Silber- und 5 Bronzemedaillen kamen wir in diesem Jahr auf den 12. Platz der Medaillenwertung und erschwammen von den 31 teilnehmenden Vereinen den achten Platz in der Gesamtpunktwertung.

 

15. Internationales schwul-lesbisches Weihnachtsturnier in Frankfurt am Main 2003

Mit insgesamt 17 Gold-, 15 Silber- und 5 Bronzemedaillen nahmen die Berliner Regenbogenforellen erneut sehr erfolgreich am Weihnachtsturnier in Frankfurt/Main teil und belegten in der Medaillenwertung den ersten Platz. Von den 36 teilnehmenden Vereinen erschwammen wir den fünften Platz in der Gesamtpunktwertung.


Ergebnisse   -  Bilder

 

Sommerfest 2003

Bilder            

An einem lauen Sommertag lud Karl die Regenbogenforellen zu sich in den Garten ein. Mit erfrischenden Getränken und feurigem Grillgut konnten wir für einige Zeit dem Großstadtalltag entfliehen und uns an der Natur erfreuen.


 

Eurogames 2003

     Bilder   -   Ergebnisse

Mit allen Wassern gewaschen: die Regenbogenforellen. Berlins schwullesbischer Schwimmverein erschwamm bei den Euro Games im Kopenhagen mit nur 18 Aktiven 31 Medaillen, davon 18 goldene.

(aus: Siegessäule, Juli 2003)


 
Regenbogenforellen beim Europride 2002 in Köln Vereinsfest
     Bilder   -   Ergebnisse      Bilder

 
Lesbisch-schwules Stadtfest 2002

Wie jedes Jahr waren die Regenbogenforellen auch auf dem diesjährigen Motzstraßenfest lautstark vertreten. Nicht annähernd so steif, wie unser Model auf dem Foto suggeriert, präsentierten wir uns mit anderen Berliner Sportvereinen, beantworteten Eure Fragen und verteilten kleine give-aways.


 
14. Internationales schwul-lesbisches Weihnachtsturnier in Frankfurt am Main 2001:

Berliner schwimmen immer oben

Voll fit für die Gay Games zeigten sich die Schwimmer und Schwimmerinnen des SC Berliner Regenbogenforellen. Beim traditionellen Weihnachts-Sportturnier in Frankfurt konnten die zwölf teilnehmenden Forellen sieben Gold-, sieben Silber- und fünf Bronzemedaillen gewinnen. In der Teamwertung kam man auf den vierten Platz, und die Mädchenforellen wurden als 'Greatest Women's Team' ausgezeichnet. Man mutmaßt bereits, die Regenbogenforellen würden von Berlin aus direkt nach Sydney schwimmen.

Ergebnisse (aus: Siegessäule, Januar 2002)

 
Die erfolgreiche Bilanz der Berliner Regenbogenforellen bei den Eurogames 2001:

Unsere 13 SchwimmerInnen, die in Hannover an den Start gingen, konnten bei 27 Einzel- und 4 Staffelstarts insgesamt 21 Medaillen gewinnen: 8xGold, 7x Silber, 6x Bronze! 20 dieser Medaillen sind allein von den Schwimmerinnen erzielt worden.

Ergebnisse

Erfolgreiche Forellen bei den Eurogames

Ruhe vor dem Start
Medaillenregen

 
Die Regenbogenforelle an sich - Ein Exkurs in die Verhaltensforschung

Die mit dem Frühling zunehmenden Kneipengelage im Anschluss an unsere Trainingseinheiten boten neue Möglichkeiten in der Artenforschung der "Regenbogenforellen".

Im August 2001 ergab sich nun die Möglichkeit, die Forschung auf eine weitere Ebene auszudehnen: die Eurogames 2001 in Hannover! Wir freuten uns, einem interessanten Experiment beiwohnen zu dürfen. In fremden Gewässern vor neuen Herausforderungen gestellt: Wie werden sich die Regenbogenforellen wohl verhalten? Wird sich die neue Situation auf die Gewohnheiten auswirken? Und wenn ja: Wie?

Von besonderem Interesse waren die individuellen Wettkampfgepflogenheiten, die wir hautnah beobachten konnten. In der Ernährung und der Regsamkeit des Geistes so die einen, sei das Geheimnis des Sieges zu finden. Da beobachtete man z.B., wie einzelne TeilnehmerInnen in der Nacht VOR den Wettkämpfen bei so manchem Bier sitzend, das Wesen der eigenen Physis zu analysieren versuchten. Die Kontrollgruppe hingegen erschienen am Morgen DAVOR ausgeschlafen beim Frühstück. Sie nahmen die einzelnen Körner des von ihnen dürftig belegten Vollwertbrots tapfer zu sich und schenkten Lactobacillen und Vitaminen reichlich Aufmerksamkeit. Unsere NachtschwärmerInnen hielten sich dem entgegen an ihrem Kaffee fest und versuchten, durch ein ausgiebiges Frühstück den fehlenden Schlaf wett zu machen.
Interessant jedoch ist, dass sich in der weiteren Umsetzung ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse Brüche aufzeigten. So blickte man beim Frühstück NACH den Wettkämpfen in zufriedene, wenn auch aufgrund nächtlicher Abwege müde wirkende Gesichter. Beide Fraktionen schielten mit großen Augen auf dick mit Nutella bestrichene Weißmehlbrötchen, denen sie sich sodann mit Wonne widmeten.
Zurück zu unserer Ausgangsfrage: Fremde Gewässer erwiesen sich für einen Teil der Regenbogenforellen als sportlicher Anreiz, der sich auch auf die Ernährungsgewohnheiten auswirkte. Die anderen Forellen zeigten trotz Wettkampffieber keine derartige Veränderung in ihrem Verhalten. Letztlich jedoch, erwiesen sich beide Strategien als erfolgreich, was der relativ gleichmäßige Medaillenregen beweißt.

Die wesentliche Beobachtung war, dass die Forellen geeint in der Nacht DANACH auf einschlägigen Festivitäten anzutreffen waren. Mit selbstsicherem Blick an der Bierflasche festhaltend stürzten sie sich ins Getümmel und suchten der Euphorie der vergangenen Stunden Frau zu werden.

Bei den Eurogames 2003 in Kopenhagen wird man erneut mit dieser einzigartigen Spezies in ihrer ganzen Vielfalt rechnen müssen - die hiesige Kneipenszene ebenfalls.


 
Ein weiterer Aspekt in der Artenforschung:

An einem lauen Sommerwochenende wollten wir erkunden, wie die Regenbogenforellen auf fremdes Gelände unter manch seltsam anmutenden und auch instabilen Behausungen reagierten. Sodann machte sich eine Gruppe mit dem Fahrrad auf zum Zelten an den Parsteiner See.

Wir beobachteten, wie sie heiter und gelassen Genüssen aus fremden Ländern fröhnten. Auch der nächtlich einsetzende Regen konnte sie nicht aus der Fassung bringen - manch Zelt schon.

Auch beim Schwimmen im fremden und dazu noch offenen Gewässer zeigten sich die ans Schwimmbad gewohnten Forellen äußerst unerschrocken und schmissen sich mutig in die Fluten.